Wasserfreude
Dein Hund kommt freiwillig mit Wasser in Kontakt. Vorsichtige Hunde sind kein Ausschluss, aber Wasserangst oder Hass auf Nässe schon.
Nicht der Stammbaum entscheidet, sondern Wasserfreude, Schwimmkraft und ein verlässlicher Grundgehorsam. Hier zeigen wir, was passt und was eher nicht.
Wasserarbeit ist Hundesport mit körperlichem Anspruch. Damit Mensch und Hund langfristig Freude haben, müssen ein paar Grundvoraussetzungen passen. Sie sind nicht hoch, aber wichtig.
Dein Hund kommt freiwillig mit Wasser in Kontakt. Vorsichtige Hunde sind kein Ausschluss, aber Wasserangst oder Hass auf Nässe schon.
Lange Strecken sicher und ohne Atemnot schwimmen können. Eine Frage von Größe, Konstitution und Übung.
Gesunde Gelenke, freie Atemwege, vollständiger Impfschutz, gültige Hundehaftpflicht.
Sitz, Platz, Heranrufen funktionieren in ruhiger Umgebung. Auf dem Trainingsplatz bauen wir das aus.
Dein Hund verhält sich sozial gegenüber anderen Hunden und Menschen.
Ab etwa 12 Monaten. Junge Welpen sind körperlich noch nicht bereit für längere Schwimmstrecken.
Die Mutter-Rasse. Schwer, kräftig, mit Schwimmhäuten und dem Wesen eines Wasserretters. Mehr dazu auf Neufundländer Wasserarbeit.
Eng verwandt mit dem Neufundländer, weiß-schwarz gezeichnet. Stark, wasserfreudig, klassisch im Bereich der schweren Wasserarbeit.
Imposant und ausdauernd, mit ausgeprägter Wasserliebe. Häufiger Gast bei den Cup-Wettbewerben.
Labrador, Golden, Flat Coated, Chesapeake Bay, alle mit hoher Apportierfreude und gutem Schwimmstil. Häufig stark in den Wettbewerben.
Geschickt, intelligent, schwimmfreudig. Größere Pudel passen oft hervorragend zur Wasserarbeit.
Mit passendem Körperbau und stabilem Wesen ein häufiger Gast am Wolfssee. Im Probetraining schauen wir gemeinsam.
Mit dem richtigen Wesen und Aufbau eine sportliche Option für die Wasserarbeit.
Im Einzelfall und mit guter Konstitution möglich, körperlich aber kein klassischer Wasserarbeitshund.
Beim Probetraining beraten wir individuell. Es gibt immer Überraschungen.
Wir biegen niemanden zurecht. Wenn die Disziplin schlecht zum Hund passt, sagen wir das offen, statt Mensch und Hund unter Druck zu setzen.
Bulldoggen, Möpse und ähnliche Rassen, deren verkürzte Schnauze die Atmung im Wasser stark belastet.
Lange Schwimmstrecken sind körperlich problematisch, der Hundesport Wasserarbeit nicht der richtige Rahmen.
Hunde mit ausgeprägter Wasserangst werden nicht „passend gemacht". Wir verweisen freundlich auf andere Hundesport-Disziplinen.
Im Probetraining schauen wir gemeinsam an, ob Wasserarbeit zu Eurem Mensch-Hund-Team passt. Ehrlich, freundlich, fachlich.
Wasserfreudige, körperlich gesunde Hunde mit ausreichend Größe und Schwimmkraft. Klassisch Neufundländer, Landseer, Leonberger, häufig auch Retriever, große Pudel und passende Mischlinge.
Nein. Wasserarbeit ist offen für alle wasserfreudigen, geeigneten Hunde, unabhängig von der Rasse.
Brachyzephale Rassen, sehr kleine Hunde und Hunde mit ausgeprägter Wasserangst oder Gelenkproblemen.
Nicht die Rasse zählt, sondern Wesensmerkmale und körperliche Eignung. Im Probetraining schauen wir gemeinsam, was möglich ist.
Ab etwa 12 Monaten. Welpen brauchen Zeit, bis Gelenke und Konstitution für lange Schwimmstrecken bereit sind.