Apportieren aus dem Wasser
Der Hund holt einen Gegenstand vom Wasser zurück, zum Hundeführer am Ufer oder im Boot.
Wasserarbeit ist ein Hundesport mit echter Geschichte. Hier erfährst Du, woher die Disziplin kommt, was geübt wird und welche Hunde sie macht.
Wasserarbeit ist ein Hundesport, bei dem Mensch und Hund als Team Aufgaben im und am Wasser lösen. Der Hund schwimmt sicher, apportiert Gegenstände aus dem See, bringt Leinen zu Schwimmenden und arbeitet vom Boot aus. Wasserarbeit ist Hundesport mit Sinn, sie greift Aufgaben auf, die früher die Lebensgrundlage von Wasserhunden waren.
Die Wurzel der Wasserarbeit liegt bei der Rasse Neufundländer. Auf der kanadischen Insel Neufundland half der Hund Fischern beim Einholen von Netzen, beim Apportieren von Leinen und bei der Rettung von Menschen aus dem Wasser. Aus dieser Arbeit ist der heutige Hundesport entstanden, strukturiert und sportlich, aber dem Ursprung verbunden.
Mehr zur historischen Entwicklung findest Du auf der Seite Geschichte der Wasserarbeit.
Der Hund holt einen Gegenstand vom Wasser zurück, zum Hundeführer am Ufer oder im Boot.
Eine Leine wird vom Ufer zu einer Person im Wasser oder umgekehrt überbracht. Hier zählt sauberes Übergeben, kein Loslassen unterwegs.
Der Hund arbeitet vom fahrenden Boot aus, ein- und aussteigen, Gegenstände aus dem Wasser an Bord bringen, Aufgaben vom Hundeführer auf dem Boot annehmen.
Geradeaus schwimmen, gezieltes Anlanden, Richtungswechsel auf Hörzeichen, alles mit ruhigem Atem und sauberem Schwimmstil.
Sitz, Platz, Hierbleiben, sauberes Heranrufen, gerade unter Wasserablenkung anspruchsvoll und essenziell.
Auch im Wasser gilt die Bindung an den Menschen. Mensch und Hund arbeiten als Team, vom Ufer und vom Boot.
Die Wasserarbeit ist offen für alle Hunde, die wasserfreudig, körperlich gesund und im Mindestmaß groß genug sind, um lange Schwimmstrecken sicher zu bewältigen. Wir sehen am Wolfssee Neufundländer, Landseer, Leonberger, Labrador, Golden Retriever, Pudel, große Mischlinge und gelegentlich auch Rassen, mit denen man es nicht erwartet hätte. Entscheidend ist nicht der Stammbaum, sondern die Freude am Wasser, ein passender Körperbau und ein verlässlicher Grundgehorsam.
Was nicht passt, sagen wir auch ehrlich. Hunde mit verkürzter Schnauze, sehr kleine Hunde oder Hunde mit ausgeprägter Wasserangst werden bei uns nicht „passend gemacht". In solchen Fällen beraten wir und verweisen auf andere Hundesport-Disziplinen.
Du schreibst uns kurz, mit welchem Hund Du gerne kommen möchtest. Wir melden uns mit einem konkreten Termin zurück.
Du lernst den Trainingsplatz, das Team und einen Trainer kennen. Wir machen einen ersten Eindruck von Eurem Mensch-Hund-Team.
Wenn alles passt, kommt der nächste Schritt: die Probemitgliedschaft, später die ordentliche Mitgliedschaft.
Freizeit. Dein Hund springt, schwimmt, hat Spaß. Es gibt keine Übungen, keinen Aufbau, keine Prüfungen.
Strukturierter Hundesport mit Trainingsplan, klaren Übungen und Prüfungssystem (DVG-Stufen, Cup-Wettbewerbe). Für Hunde mit Wasserliebe der kontinuierliche, geistig fordernde Weg.
Ein Hundesport, bei dem Mensch und Hund gemeinsam Aufgaben im und am Wasser lösen, Apportieren aus dem See, Bringen von Leinen, Bootsarbeit und Schwimmen auf Hörzeichen. Sie hat ihren Ursprung beim Neufundländer.
Wasserfreudige, körperlich gesunde Hunde mit ausreichend Größe und Schwimmkraft, plus stabilem Grundgehorsam. Neben Neufundländern trainieren bei der NWAG.NRW auch Landseer, Leonberger, Retriever, Pudel und passende Mischlinge.
Nein. Der Verein heißt zwar Neufundländer Wasserarbeitsgruppe NRW, das Training steht aber allen geeigneten, wasserfreudigen Hunden offen.
Hundeschwimmen ist Freizeit ohne Übungsstruktur. Wasserarbeit ist strukturierter Hundesport mit Trainingsplan, festgelegten Übungen und Prüfungssystem im DVG.
Für den Einstieg reichen ein gut sitzendes Geschirr, eine 5 bis 10 Meter lange Schleppleine, viele Handtücher und Wechselkleidung. Schwimmwesten und Boote folgen erst, wenn das Team sicher in fortgeschrittene Übungen einsteigt.
Ja. Wasserarbeit ist ein Hundesport, in den Mensch und Hund Schritt für Schritt hineinwachsen. Bei der NWAG.NRW gibt es einen klaren Trainingsaufbau vom ersten Wasserkontakt bis zur Prüfung.